14. Oktober 2012

Gastrezension zu "Die Legenden der Albae - Gerechter Zorn" von Markus Heiz

Dies ist ein Gastrezensionen von meiner guten Freundin Peanut! Viel Spaß!

(c) Piper



Titel       : Die Legenden der Albae - Gerechter Zorn
Autor     : Markus Heitz
Verlag   : Piper
Auftakt einer Reihe
Preis      : 16,99€
Wertung: 5 Cupcakes



» Man sagt, sie seien grausamer als jedes andere bekannte Volk.
Man sagt, der Hass gegen die Elben, Menschen, Zwerge und alle anderen Geschöpfe rinne schwarz durch ihre Adern und zeige sich im entlarvenden Licht der Sonne in den Augen. Man sagt, sie hätten ihr Dasein ganz dem Tod und der Kunst gewidmet.
Man sagt, sie würden schwarze Magie beherrschen.
Man sagt, sie seinen unsterblich...
Vieles wurde über das Volk der Albae verkündet.
Nun lest die folgenden Geschichten und entscheidet danach selbst, was davon der Wahrheit entspricht und was nicht.
Es sind Geschichten von unsäglichem Gräuel, von unvorstellbaren schlachten, größter Niedertracht,
grandiosen Triumphen und vernichtenden Niederlagen.
Aber auch von Mut, Aufrichtigkeit und Tapferkeit.
Von Freundschaft.
Und Liebe.
Dies sind die Legenden der Albae. «


Die Albae sind gefährlich, grausam und scheuen keinen Krieg. Ihre Feinde fürchten sie, und ihre Sklaven folgen ihnen bedingungslos. Doch die dunklen Geschöpfe bergen ungeahnte Geheimnisse und ihre Macht ist nicht unbegrenzt. Das Reich der Albae ist bedroht, und die ungleichen Krieger Sinthoras und Caphalor erhalten den Auftrag, einen mächtigen Dämon für ihr Volk zu gewinnen. Es stellt sich aber schnell heraus, dass jeder der Albae eigene Pläne verfolgt. Der Kampf um Ehre, Leidenschaft und Macht bringt sie in höchste Gefahr - und das Schicksal des Volkes steht auf dem Spiel.   (Klappentext) 

Peanuts Meinung:

Wer bereits „ Die Zwerge “ – Tetralogie gelesen hat, dürfte keine Schwierigkeiten haben erneut in Markus Heitz´ Welt einzutauchen. Dennoch ist es nicht unbedingt Voraussetzung diese Bücher gelesen zu haben, um „ Die Legenden der Albae – Gerechter Zorn “ zu verstehen. Man kommt auch ohne das Wissen der anderen Werke in diesem Buch sehr gut zurecht.
Wie es der Klappentext schon sagt, handelt die Geschichte von den zwei Albae Sinthoras und Caphalor, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Auf dem Cover kann man einer der Beiden – nämlich Sinthoras - in seiner Rüstung sehen. Ich persönlich, finde, dass das Bild ausgezeichnet zum Inhalt passt, zum einen, weil es ein sehr schönes detailreiches Gemälde ist, und zum anderen, da es genau meiner Vorstellung des Kriegers entspricht.
In zahlreichen genau beschriebenen Bildern legt  der Autor dem Leser die düstere, aber auch harmonische Welt der dunklen Kreaturen dar. In den „ Zwergen “ werden sie als die Feinde dargestellt, die das Geborgene Land erobern und die dortigen Bewohner unterjochen wollen, aber alle, die auch dem Bösen eine Chance geben möchten, werden Gefallen an diesem Buch finden.
Ich werde euch hier ein Beispiel schildern: Bei den Albae spielt die Kunst eine besondere Rolle. Es ist jedoch eine außergewöhnliche Art der Kunst: Sie verwerten die Leichen bzw. Leichenteile ihrer Sklaven und Gegner, indem sie sie für Gemälde oder Skulpturen einsetzen.
Für den ein oder anderen ( sein wir mal ehrlich: Auch wenn mich Christine darum gebeten hat, diese Rezension auf ihrem Blog zu veröffentlichen, ich glaube kaum, dass wirklich irgendjemand mich nicht für verrückt hält ) mag das etwas widerwärtig klingen, aber wenn man sich an diese Tatsache gewöhnt hat, beginnt man das Ganze faszinierend zu finden. Ich selbst habe eine Vorliebe für die Kunst und ab und zu probiere ich mich auch selber dran.
Auf den ersten Blick denkt man sich, dass diese Kreaturen nicht menschlich wären, geschweige denn Gefühle haben könnten. Aber je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto mehr erkennt man, dass die Albae sich eigentlich gar nicht so stark von uns unterscheiden. Sei es, wie die Einleitung schon sagt, Freundschaft, Mut, Hass, Trauer oder Liebe, genau wie die Menschen müssen sie sich durch den harten Alltag durchkämpfen. Und da kann es auch mal vorkommen, dass man ( versehentlich ) anfängt  einer der Charaktere sympathisch zu finden.
Als ein Kumpel aus meiner Klasse letztes Jahr mit diesem Buch angetanzt kam und versuchte  einen weiteren Schüler von den Albae zu überzeugen, wäre er beinahe gescheitert. Aber eben nur beinahe. Als ich ihn mit diesem Buch in der Hand sah, dachte ich, dass er einen noch größeren Knall hatte, als ich gedacht hatte. Und siehe da, zwei Wochen später hampeln zwei Albae-Besessene in der Klasse rum und diskutieren in jeder freien Minute aufgeregt, welcher der Hauptcharaktere der Bessere sei.
An dieser Stelle möchte ich mich bei ihm bedanken, dafür, dass er auf die abstruse Idee kam mir dieses Buch und die weiteren Bände auszuleihen.
Ebenfalls bin ich unserem Christinchen sehr dankbar. Danke, dass du mir die Möglichkeit gibst meine Rezension auf deinem Blog zu veröffentlichen, und überhaupt, dass du immer für ein paar sarkastische ( und manchmal auch gemeine ) Sprüche Zeit hast.
Zusammenfassend kann man sagen, dass ich von dem ersten ( und dem zweiten, und dem dritten ) Teil der Reihe positiv überrascht war. Ich hoffe, dass ich mit meiner Rezension das Interesse von ein paar Bücherwürmern wecken konnte, die gerne mal  in was Neues und Ungewöhnliches reinschnuppern wollen. Und wenn nicht, auch egal. Ich meine, jeder hat seinen eigenen Geschmack, sonst wären wir alle hirnlose Mutanten.

                                   Also,
auf Nimmerwiedersehen

                                               euer Peanut



  

Kommentare:

  1. Super Gastrezi *grins* und danke für deine sehr hilfreiche Rettung Tinchen! :) Wird umgesetzt...<3

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  2. Hi, ist doch kein Problem, dass du aus der Challenge aussteigen möchtest. Soll ja keiner gezwungen werden. :)

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  3. Danke für dein süüüßes Fragenkommi, ich werde alle beantworten *uff* :D Da liegt Arbeit vor mir. Und ich werde es nicht hinschreiben aber ich bin in der 10. ;)

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  4. "Ich selbst habe eine Vorliebe für die Kunst und ab und zu probiere ich mich auch selber dran."
    Das kommt in dem Zusammenhang etwas... merkwürdig rüber, "Peanut".
    Muss ich jetzt befürchten, dass du mich als zukünftige Kunst siehst?
    Wenn du ein bisschen grösser und muskulöser wärst hätte ich jetzt Angst vor dir. :-P

    --T4b

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  5. Liebe / Lieber T4b,

    1. ja, ich habs dann beim zweiten Durchlesen auch gemerkt, dass das ....etwas...schräg klingt ( obwohl die Idee, es wie die Albae zu machen, gar nicht mal so übel ist ;))
    Nee, jetzt mal im Ernst: Klar, es ist blöd formuliert, aber ich gehe davon aus, dass du den eigentlichen Sinn verstanden hast.
    2. Ich bin eindeutig NICHT männlich, da habe ich dann schon zu weibliche Züge und Eigenschften, um als Junge durchzugehen ;).

    Also, zusammenfassend kann man sagen, dass du dich nachts nicht vor einem bösen mordlüsternen Peanut fürchten musst, der dich möglicherweise kidnappen und dich als Kunstmaterial verwenden wird.

    Dein Peanut

    P. S.: Danke für den Hinweis :)

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Liebe Grüße
Christine