12. Februar 2013

Mini Büchereinzug und ich habe aufregende Neuigkeiten für City of Bones Fans

Hallöchen.
Also dass ihr wisst, dass ich Green Fangirl bin, wisst ihr ja... und jetzt fehlt mir ein Buch um es komplett zu kriegen und deshalb habe ich ein eBook für meinen Reader gekauft, weil ich irgendwie zu faul bin zu dm zu gehen Amazon Gutscheine zu kaufen und dann dort zu bestellen... ich weiß nicht warum, ich denke, ich bin einfach nur faul und total im "Das Leben ist so grausam - Modus". Warum? Ich habe keine Idee. Und ich wollte wieder ein eBook lesen.
Das ist das Buch:
(c) Dutton


When Margo Roth Spiegelman beckons Quentin Jacobsen in the middle of the night—dressed like a ninja and plotting an ingenious campaign of revenge—he follows her. Margo’s always planned extravagantly, and, until now, she’s always planned solo. After a lifetime of loving Margo from afar, things are finally looking up for Q . . . until day breaks and she has vanished. Always an enigma, Margo has now become a mystery. But there are clues. And they’re for Q.





Achso... und ich habe gemerkt wie abhängig ich vom Internet bin, heute hat mein Internet gespackt... und ich habe mich zu Tode gelangweilt... traurige Welt...

Zudem was noch viel aufregender ist!!! Ihr kennt alle die beliebten Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare und wir müssen doch zu geben, dass wir alle den Magnus Bane lieben oder?
Ich meine nicht umsonst kursieren Bilder auf Tumblr mit:
"Dear Edward Cullen;                                                                                               Magnus Bane is the only immortal to use glitter                                                                      Sincerly ... "
Und wir die City of Fallen Angels gelesen haben, fragen uns alle wieso  Magnus von Peru verbannt wurde.
Quelle: tmisource.com
Also und es wird neben den The Mortal Insturments (Jace, Clary etc.), The Infernal Devices (Tessa, Will, etc.) und die noch zu erscheindenen The Dark Artifices auch noch die The Bane Chronicles geben! Wie der Titel verrät geht es um Magnus Bane. Es wird insgesamt 10 eBooks geben, die ab dem 16. April monatlich veröffentlicht werden soll und dann werden diese dann im Jahre 2014 gesammelt gedruckt erscheinen. Cassandra Clare schreibt jedoch nicht diese 10 Geschichten nicht alleine sondern in Zusammenarbeit mit Maureen Johnson und Sarah Rees Brennan. Das erste eBook wird What Really Happend In Peru heißen und der zweite Teil wird No Immortal Can Keep A Secret heißen, weitere Titel sind noch nicht bekannt. Die eBooks sind jeweils von Cassandra Clare und einer der beiden Co-Autorinnen.                                       Mehr Informationen zu der Serie und meine Quelle findet ihr hier. 

Ich denke wir können uns auf so einiges freuen oder?

Liebe Grüße
Christine

10. Februar 2013

Rezension zu "Halva, meine Süße" von Ellen Alpsten

(c) Coppenrath


Titel        : Halva, meine Süße
Autorin   : Ellen Alpsten
Verlag    : Coppenrath
Auftakt einer Trilogie (?)
Preis      : 16,95 €
Wertung: 3 Cupcakes





Eine Familie zwischen zwei Welten, eine Liebe, die Grenzen überwindet, ein Versprechen, das alles zerstören kann. 
Als Halva auf einer Party Kai kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Während die beiden sich immer näher kommen und Pläne für eine gemeinsame Zukunft schmieden, ahnen sie nicht, welche Tragödie sie mit ihrer Beziehung in Rollen bringen. Plötzlich erhalten Halvas Eltern seltsame Briefe aus ihrem Heimatland, dem Iran, und versuchen, ihre Tochter mit allen möglichen Ausflüchten von ihrem Freund fernzuhalten. Halva begreift zu spät, was noch alles für sie und ihre Familie auf dem Spiel steht. Hat ihre Liebe zu Kai dennoch eine Chance?

Teheran 2002: Nachdem der Vater der 8 - Jährigen Halva Mansouri nur mit viel Glück der Willkür und Folter im iranischer Gefängnis entkommen ist, sieht die Familie keinen anderen Ausweg, als mit Hilfe eines einflussreichen Bekannten aus dem Iran zu fliehen. 

Zehn Jahre weiter: Halva Familie hat sich in Deutschland eine erfolgreiche Existenz aufgebaut. Ihre Eltern führen ein gut laufendes Café, ihr Bruder Mudi hat gerade mit seinem Jurastudium begonnen und sie selbst steht kurz vor ihrem Schulabschluss. Aus einer Erstsemesterparty lernt sie Kai kennen, einen Kommilitonen von Mudi. 
Für Halva ist es Liebe auf den ersten Blick und auch Kai zu verhindern. Halva ist völlig verwirrt: Was stört ihre sonst so weltoffenen Eltern an der Beziehung zu Kai?
Und was hat es mit den mysteriösen Briefen auf sich, die plötzlich aus Teheran eintreffen? Als Halva schließlich hinter das dunkle Geheimnis ihrer Familie kommt, wird ihr klar, dass nicht nur ihre Liebe zu Kai, sondern ihre gesamte Zukunft auf dem Spiel steht. Denn der Preis, den ihre Eltern damals für die Flucht aus dem Iran gezahlt haben, war sehr hoch... 

Also Halva lernen mit 8 Jahren kennen, kurz bevor sie mit ihrer Familie von Teheran nach Deutschland flieht. Dann gibt es einen Zeitsprung von 10 Jahren. Mudi (abk. von Muhammed) Halvas Bruder schreibt sich an der Uni in Augsburg für Jura ein und lernt dabei Kai kennen. Kai erzählt Mudi gleich von der Erstsemesterparty und will ihn dort treffen. Als es dann soweit ist, nimmt Mudi Halva mit, beim ersten Treffen von Kai und Mudi funkt es gleich. Aber Halvas Eltern haben etwas gegen die junge Liebe und Halva muss herrausfinden wieso. 

Das Buch fängt sehr schön an, mit einer sehr süßen Idee Halvas Umfeld besser kennen zu lernen und einer sehr tollen Geschichte wie Mudi und Kai sich kennen lernen. 
Kai ist der Sohn eines reichen Arztes und man merkt gleich, dass er sich nicht ganz wohl fühlt so reich zu sein. Halva hingegen ist die Tochter von zwei eigentlich weltoffenen Café Besitzern und muss immer wieder beim Backen helfen. 
Mudi und Halva haben zu beginn eine sehr liebevolle Beziehung zueinander, necken sich und lachen gemeinsam. Der Einstieg ist sehr leicht und sehr lustig. 
Jedoch beginnnen die Probleme. Also die Liebesgeschichte von Kai und Halva ist sehr süß und für Romantiker bestimmt wunderbar, aber ich muss schon sagen, dass es sehr schnell ging und in meinen Augen sehr schnell ging. Sie kennen sich keine Woche, beschwören sich schon, dass sie sich lieben und sie haben nur wenige Gespräche miteinander gewechselt. Gleich von Liebe und mehr zu reden, finde ich da etwas arg voreilig. 
Aber nun dazu. Darüber habe ich mich nicht lange stören lassen, denn die Geschichte ist zum reinfallen. Halva und Kai sind sehr süß zusammen. Leider wird das sehr schnell von einem Ereignis bzw. einer Erkenntnis überschattet, die ich bereits vorhersagen konnte, nämlich schon recht zu beginn. Zudem bleiben die Charaktere platt und nicht sonderlich tiefgründig und die Liebe ist irgendwie stereotypisch. Er ganz toller Kerl, sie will es langsam angehen lassen. Er wartet auf sie uns so weiter.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und je weiter man liest, desto dringender will man das Kai und Halva einfach nur glücklich werden, aber dann werden die Vorurteile gegenüber den Iraner rausgepackt. Ich habe zwar nicht aktiv beim Lesen nachgedacht, da sind die Seiten nur dahinflogen, aber dann in den Pause, wo ich gerade nicht gelesen habe, hat es mich sehr gestört. 
Der Vater ist der Herrscher der Familie, der Sohn bzw. Bruder bekommt alles, wird Jura Student wie es die Eltern wollen. Der Sohn wird mehr oder weniger verehrt und bekommt alles auf silbernem Tablet serviert,während die Tochter und Mutter, alles erledigen müssen. Und weiter kann ich nicht gehen ohne euch den Plot zu verraten. Ich persönlich bin sehr gegen Stereotypen, weil ich glaube, dass man nicht alles einfach über einen Kamm scheren kann. Mir ist bewusst, dass das Buch ganz anders geworden, wenn  die Charaktere nicht so gewesen wäre wie die Vorurteile sie gestalten, aber gleich die Stereotypen in das Buch schreiben, musste doch wirklich nicht sein. Ich denke nämlich, dass genau dort Missverständnisse entstehen und die Intoleranz unterstützt und dagegen habe ich was. 
Das Ende ist sehr gemein, denn das Buch hat trotzdem, was ich gerade geschrieben habe, gefesselt und das unheimlich. 
Das Ende ist sehr gemein. Sehr gemein. Und ich bin direkt in der Sekunde als ich das letzte Wort gelesen habe, aufgestanden und bin fluchend zum PC nur um zu googlen wann die Fortsetzung kommt  und habe an eine Email Adresse geschrieben um mich abzuregen. 

Das Buch ist sehr spannend, hat leider weitere kleine Logikfehler und die Charaktere bleiben platt, aber es macht viel Freude wegen der Liebesgeschichte und weil es dennoch spannend geschrieben ist. So hätte es gute 3 Cupcakes, aber wegen der Stereotypen ist es nur knapp von der Kippe zwischen 2 und 3 Cupcakes auf die 3 Cupcakes gelandet, vor allem weil ich euch vertraue, keine Stereotypen aus einem Buch für voll zu nehmen. 



9. Februar 2013

Rezension zu "Noch lange danach" von Gudrun Pausewang



Titel        : Noch lange danach
Autorin   : Gudrun Pausewang
Verlag    : Ravensburger
Einzelband
Preis      : 9,99 €
Wertung: fällt aus




"Auch dieses Buch schrieb ich nicht, um Ängste zu schüren, sondern als Warnung vor einer großen Gefahr." - Gudrun Pausewange

Eine Atomkatastrophe in Deutschland? Bis zu dem Tag, als es wirklich passiert, ist das für viele unvorstellbar. Das Mädchen Vida lebt vierzig Jahre nach dem GAU. Das bedeutet: aushalten, dass ihre Familie alles verloren hat. Sich sorgen um die depressive Mutter. Erleben, dass immer mehr Stühle in ihrem Klassenzimmer leer bleiben. Und trotzdem nicht den Glauben daran verlieren, dass man auch in dieser Welt noch etwas verändern kann. 

Ein eindringliches Plädoyer der preisgekrönten Autorin des Bestsellers "Die Wolke"

In diesem Buch erzählt die 16 Jährige Schülerin Vida von ihrem Leben. Ihrem Leben 41 Jahre nach einem Reaktorunglück in Deutschland.

In diesem Buch übernimmt der Leser die Rolle einer Besuchergruppe aus Chile. Man besucht das Gymnasium, welches Vida besucht und man lernt ihr leben kennen. Sie führt den Leser durch die Schule, erzählt viel von ihrem Leben, von dem Davor und dem Danach.

Das Buch ist mir unheimliche nahe gegangen und ich muss sagen, ich befinde mich immer noch im Schock von diesem Buch. Das Buch erzählt knallhart von dem Leben, welches Vida führt. Davon, dass sie sauer ist, auf die Generation in dem Davor (also vor dem Reaktorunglück), dass sie nichts geändert hat und sie jetzt die Opfer ihrer Fehler ist, aber sieht gleichzeitig ein, dass ihre Generation aus dem Danach wahrscheinlich genauso in der selben Situation gehandelt wäre.
Sie erzählt nüchtern, von verstorbenen Großeltern, von Totentafeln, davon, dass ihre Klassenkameraden immer krank sind, von hoher Arbeitslosigkeit, viel Leid und Krankheit. Davon, dass sie sich noch nie Pilze gegessen hat oder Fleisch nur zu Weihnachten bekommt und Joghurt sich nur ganz selten leisten kann. Und dann erzählt sie davon, dass sie unheimlich viel Glück gehabt hat, dass sie nicht missgebildet ist, mit 16 nicht krank ist etc. und spätestens da, als gesunder Leser, wird einem ganz übel.
Es kann natürlich sein, dass ich es für besonders hart empfinde, was dort beschrieben wird, weil ich so viele Parallelen irgendwo sehe. Im selben Alter, gleiches Geschlecht, gleiche Klasse, gleiche Region in der wir leben, tolle Großmütter etc.
Und dennoch hat Vida in all dem Elend Hoffnung und redet davon. Sie redet extrem nüchtern von all dem Leid, lässt einem vollkommen daran teil haben.
So unheimlich intelligent und ohne den Finger auf einen zu zeigen, schreibt Gudrun Pausewang davon, was passieren könnte, wenn es zu einem Unglück kommt. Ohne Gardinenpredigt, detailliert und ehrlich.

Im Nachwort schreibt die Autorin, dass sie diese jetzt dieses Buch geschrieben hat, da auch wenn wir den Atomausstieg beschlossen haben, immer noch etwas passieren kann und, dass selbst wenn es in Deutschland nicht passiert, es immer noch gravierende Folgen für uns hat, wenn es z.B. in Frankreich produziert.
Sie hat dieses Buch mit dem Eindruck von Fukushima geschrieben und mit dem Gedanken, dass wir nichts von Tschernobyl gelernt haben.

Ich kann euch nur bitten, bitte lest das Buch, es ist unheimlich aufwühlend, aufrüttelnd und verstörened und zugleich schockierend. Es fühlt sich wie eine heftige Ohrfeige an, dennoch ist es unheimlich wichtig, sich mit dem Thema ausseinander zu setzten.

Im Nachwort schreibt Frau Pausewang weiter:
"Ich wünsche mir, dass der Leser, gleichgültig, ob Jugendlicher oder Erwachsener, durch den Schock des Inhalts hindurchfindet zu der Frage, die er sich selbst stellt: Womit kann ich im Rahmen meiner Möglichkeiten tätig dazu beitragen, dass das, was hier fiktiv als Reaktorkatastrophe in Deutschland geschildert wurde, nie Realität wird?"
Bei mir hat sie das Ziel auf nur 121 Seiten vollkommen erreicht.